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Bildungspolitik Niedersachsen

 

 

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 Aktuelles 

 

Hier finden Sie alle aktuellen Berichte seit 2018

 

Letztes Update: Jan.2021

 

 Pisa-Direktor Andreas Schleicher, ruft zu einer Reform der Lehrerausbildung in Deutschland auf

 TIMSS-Untersuchung 2019

 Keine Überraschung: Rektoren in Hannover sehen längere Ferien positiv!

 Lehrer ohne Digitalkompetenzen

 Schwächen des digitalen Lernens

 Lehrer als Coronaleugner

 Bildungsdefizit bei Lehrern

 Totale Arbeitsverweigerung Okt 20 in WamS

 Precht, David (TV – Philosoph)

 Angeblich ungleiche Chancen für Schüler in Hannover

 Lehrer vertuschen Missbrauchsfall

 Brief an Ministerpräsident Weil

 Wie immer überlastet

 Lehrer missbraucht eigenes Kind

 Lehrerin beschuldigt alkoholkranken Kollegen der Vergewaltigung

 Immer schlechtere Bildung - Deutschland verdummt

 Bessere Note für Nacktfoto einer Schülerin

 Durchschnitts IQ der hessischen Lehrer

 "Dschungelcamp"-Lehrerin aus Soltau verliert Beamten-Job

 Fachlehrer beherrschen Fach nicht

 Pisa: Deutsche Lernkurve zeigt erneut nach unten

 Schulleiter mit Spielsucht

 Philologenverband heuchelt Unterrichtspflicht

 Milliarden machen nicht schlau

 Bildungsstand von Lehrern ist unerträglich

 Erdkundelehrerin fährt mit der „Polarstern“ in die Arktis

 Schüler verklagt den Staat - und gewinnt vor Gericht

 Schulleiter regen Unterrichtskürzung an


 
Lehrer scheitert mit Klage gegen das Land

 Prüfung mal wieder zu schwer

 Externe unterrichten – Lehrerin war nix wie weg

 Lehrerin ergaunert fast eine Million

 Kein Sprachenlernen ohne sofortige Korrekturen

 Schule angeblich Ganztagsbetrieb

 Schüler zu schlecht – Schule will Lehrplan aussetzen

 Fast jeder fünfte Viertklässler kann nicht richtig lesen

 

 Finnlands Pisa-Wunder entpuppt sich als Irrtum

 

 Die Wahrheit über das Abitur

 

 Das System versagt

 

 Lehrerin in Soltau

 

 Gemeinschaftsschule Bruchwiese

 

 Ganztagsschulen nicht besser

 

 

 

 

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www.hannovers-abendpost.de

 

  



 
Pisa-Direktor Andreas Schleicher, ruft zu einer Reform der Lehrerausbildung in Deutschland auf.
Er sagte:„In Finnland zum Beispiel ist der Praxistest sehr viel entscheidender als der theoretische Test“. „Die entscheidende Frage ist: Können sie mit Schülern umgehen und arbeiten?“ Und das stellten dort erfahrene Lehrkräfte und Schulleiter sehr früh fest – noch bevor jemand sein Studium aufnehme.
Das duale System der Berufsausbildung in Deutschland könnte Vorbild sein.
In der Corona-Krise wurde einmal mehr deutlich, dass sich die Aufgabe der Lehrkräfte verändert hat „Es geht eben nicht mehr vorwiegend um Wissensvermittlung. Das kann Technologie heute schon ganz gut“, sagte Schleicher. „Lehrkräfte müssen heute gute Mentoren sein (und sicher mit Digitaltechnik umgehen können, Red).



TIMSS-Untersuchung 2019

(Amsterdam) Erhebungen mathematischer und naturwissenschaftlicher Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern finden alle vier Jahre statt.
(Deutschland ) Bei den Naturwissenschaften zeigte sich eine weitere Verschlechterung. Bei rund 27,6 Prozent fehlten die zentralen Grundlagen für den Unterricht. Deutsche Schüler gehören nun in Mathematik und Naturwissenschaften im Vergleich zu anderen EU-Ländern zu den Dümmsten der überprüften Länder. Im vergangenen Jahr hatte ein Viertel der Viertklässler nur rudimentäre oder niedrige Rechenkenntnisse. Demnach konnten nur sechs Prozent der Schüler aus vierten Klassen der höchsten Kompetenzstufe zugerechnet werden. Der EU-Durchschnitt lag bei 9,4 Prozent. Singapur belegte mit 54 Prozent den ersten Platz. Darauf folgten Südkorea und Russland. Der Schnitt der OECD-Staaten lag bei 11,5 Prozent.

Bei den Naturwissenschaften lägen Kinder mit ausländischen Wurzeln 60 Punkte zurück. Das entspreche ungefähr dem Lernfortschritt von zwei Jahren. Mit ihren Rechenkenntnissen hinkten sie etwa ein Jahr hinterher.
(Red.) Übrigens bin ich der Meinung, dass Lehrer in die Schule gehören – ganztägig und ganzjährig




Keine Überraschung: Rektoren in Hannover sehen längere Ferien positiv! HAZ 4,12,20

Seit Langem angeblich sehr belastet“ Dabei waren 3/4tel des Jahres 2020 die Schulen regulär und coronabedingt vollständig geschlossen.
Endlich mal ein paar klare Worte.: Martin Thunich von der Wilhelm-Raabe-Schule sagt, dass man durch die verlängerten Ferien auch nicht viel Unterrichtsstoff verpasst. Denn so kurz vor den Ferien stünde eher „saisonales Brauchtum“ als prüfungsrelevante Inhalte an. Das gilt sicher für alle Vor – und Nachferienzeiten.
Noch frühere Befreiung möglich: Wer Weihnachten mit Angehörigen feiern will, die zur Risikogruppe gehören, kann sich noch zwei Tage eher vom Unterricht befreien lassen.
Anm.: Aus Infektionsschutzgründen zur Sicherheit also früher befreien lassen, dass man länger mit de Risikogruppe zusammen sein kann, ist eine Logik, die nur (Schul-) Politiker produzieren können. 




Lehrer ohne Digitalkompetenzen

Erfolg der Corona-School. Seit März gibt es die Corona-School, gegründet von den vier Mathe- und Informatikstudenten Mittlerweile haben sich auf der Plattform mehr als 12 500 Schüler und mehr als 10 500 Studenten registriert. Die Eins-zu-eins-Betreuung gibt es für Schüler aller Klassenstufen und Schulrichtungen.
Neuerdings richtet sich die Plattform auch mit einem speziellen Angebot an Lehramtsstudenten. Sie können ihr Pflichtpraktikum bei der Corona-School absolvieren Darüber lernen sie an der Universität nämlich bis jetzt nichts.
Besonders ärgerlich aus Sicht vieler Schüler : Schulen rufen Gelder aus Digitalpakt kaum ab. Lehrer können damit nichts anfangen.
Daher könnten bis heute gerade einmal 14 Prozent der Schüler von ihrer Schule ein Endgerät erhalten, sollte der Unterricht wieder nach Hause verlegt werden, (Handelsblatt).



Schwächen des digitalen Lernens
KÖLN. Der durch die Korona-Pandemie zeitweise lahmgelegte Schulunterricht löste eine breite Erprobung digitalen Lernens aus. Lernapps, Webcasts, Erklär- lmchen oder Videokonferenzen in diesem unfreiwilligen Härtetest oft versagt. Ähnlich wie beim einst propagierten „E-Learning“ blieben auch die Erfolge des angeblich Motivation und kognitive Verarbeitungsintensität erhöhenden digitalisierten Lernens hinter den Erwartungen zurück. Einerseits weil die digitale Infrastruktur weder in den Schulen noch zu Hause dafür ausreiche. Zum anderen, weil „Homeschooling“ soziale Ungleichheiten verstärke, da Selbstlernkompetenz und Lerndisziplin so unterschiedlich seien, daß schlechtere Schüler sich nur im analogen Unterricht verbessern. (dg) www.bildungsserver.de
Anm.: Also sind immer noch Lehrer das Maß des pädagogischen Erfolges. Sind Lehrer schlecht, sind auch die Schüler schlecht. Alle Nebenschauplätze und Hilfsmittel sind eben nebensächlich.




Lehrer als Coronaleugner
Berufschullehrer Rüdiger Bormann in Berlin äußerte in seinen zweifelhaften Youtube-Beitrag: „Maske tragen ist dumm und und ihr werdet letztendlich daran sterben! Masken nennt er "moderne Hakenkreuze" und relativierte die Gefahr des Virus. Die Senatsverwaltung für Bildung prüfe dienstliche Konsequenzen gegen den Lehrer. Einige Schüler sollen bereits den Unterricht boykottiert haben.
Anm. d Red: Berliner Senat prüft: also nichts wird geschehen.

Übrigens: Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“, kurz GWUP hat 1500 Mitglieder . Es sind Physiker, Psychologen und Mediziner, Apotheker, Ingenieure und (natürlich) Lehrer. Sämtliche Fotos, die je aus dem All von der Erde gemacht worden, könnten schließlich gefälscht sein! Alle Mainstream-Wissenschaftler korrupt! Die Medien sowieso. Im Übrigen befinde sich der Nordpol genau in der Mitte der Scheibe. An ihren Rändern werde die Erde durch eine hohe, weiße Mauer begrenzt, bewacht von US-Soldaten.




Bildungsdefizit bei Lehrern - Dummheit vervielfacht sich
Die Lücken, die das Bildungssystem hinterlässt, wirken sich längst auch in der Lehrerschaft aus. Wer als Gymnasiast etwa einen miserablen Unterricht hatte, der wird sich im Lehramtsstudium nicht wesentlich verbessern.
Bremen, dieses „Vorbild deutscher Bildungsüberlegenheit“, gibt besonders peinliches Beispiel von fachlicher Inkompetenz einer Lehrkraft. In einer dritten Klasse der Grundschule am Buntentorsteinweg sollten den Schülern wichtige Abschnitte der deutschen Geschichte vermitteln werden. Im Arbeitsblatt finden sich folgende Beispiele: (Red.: dies ist keine Satire!!!)
    1933 bekam Deutschland wieder einen König. Er wurde auch Führer genannt.“ 1938 (sic!) habe Adolf Hitler dann den Zweiten Weltkrieg begonnen.Nach dem Ersten Weltkrieg sei das Deutsche Reich in „Republik Deutschland“ umbenannt worden. Über das Jahr 1918 heißt es: „Nun bekamen die Bürger im Land ein Wahlrecht. Mit dem Wahlrecht konnten sie mitbestimmen.“. Deutschlands Wiedervereinigung habe 1998 stattgefunden.
Aber damit der Peinlichkeit nicht genug: Normalerweise wird solches Material von schulinternen Fachkonferenzen vor der Verwendung geprüft und freigegeben.
Deutsches Bildungsparadies, in dem jeder offenbar frei von intellektueller, fachlicher, charakterlicher und pädagogischer Eignung Lehrer werden kann. Aber Bremen nimmt bei ziemlich allen innerdeutschen Leistungsvergleichen einen der letzten Plätze ein.
Karl Jaspers: „Es ist ein Abbild des Volkes, welche Lehrer es hervorbringt“.
Anm: Bremen wird seit Jahrzehnten im Rahmen des jährlichen Länderfinanzausgleichs von erfolgreichen Bundesländern üppig finanziert. Warum also arbeiten? Bremen wird seit 70 Jahren von der SPD, seit 2007 mit Grünen und Die Linke regiert. Sozialismus hat noch nie irgendwo auf der Welt funktioniert. Sarrazins Apokalypse ist längst Gegenwart. Für ein Lehrernettogehalt muss in der sogn. Freien Wirtschaft ca. 6000 € bis 7000 €verdient werden.




Totale Arbeitsverweigerung Okt 20 in WamS v. 8.11.20, S 13
Die Arbeit mit dem Laptop war in der Highschool in den USA absolut üblich. Dann Rückkehr an hiesiges Gymnasium: Nicht mal WLAN. Die Lehrer sind mit der 5 Millarden-Spende von Merkel zwar mit Laptops ausgestattet, diese wurden sogar während Korona-Schließung von einigen Lehrern teilweise genutzt, um Aufgaben zu verteilen. Aber das war´s. Die Arbeitsblätter wurden durch die Lehrer weder korrigiert noch bewertet. Schüler fragen sich: Wozu mache ich das, wenn es sowieso niemanden interessiert.
Anm.: Zu glauben, dass Lehrer in der Mehrheit mit digitaler Technik umgehen können oder gar wollen, ist Ahnungslosigkeit.




Precht, David (TV – Philosoph)
Deutschlands Schulen für eine unter digitalen Vorzeichen völlig veränderte Gesellschaft fit machen. „Wir brauchen andere Lehrer, andere Methoden und ein ganz anderes Zusammenleben in der Schule.“Was es an positiven Veränderungen gebe, sei alles nur Stückwerk. Die bestehenden Ganztagsschulen seien in Wirklichkeit nur Halbtagsschulen mit Nachmittagsbetreuung (stimmt!). Es reicht nicht mehr, an dieses alte System immer wieder etwas Neues anzuflicken. Wir müssen endlich den Mut haben, das eine durch das andere vollständig zu ersetzen.“ Auch die neuere Lernforschung möchte Precht künftig im Schulalltag berücksichtigt sehen, etwa mit dem Hinweis: „Wir versuchen Bildung zu vermitteln, durch Fächer, die zusammenhanglos nebeneinander stehen und davon haben wir dann fünf oder sechs am Tag. Das hat nichts damit zu tun, wie Lernen funktioniert.“Vor allem die langfristig wirksame intrinsische Lernmotivation fördern.
Anm. Für Nachmittagsbetreuung sind natürlich die Lehrer längst zu Hause. Der einzige wirksame Schritt zur Verbesserung: Lehrer in die Schule ganztags, ganzjährig
Niemand im heutigen linken Parteiensystem (inkl CDU) wird die Schulen jemals ändern.





Angeblich ungleiche Chancen für Schüler in Hannover HAZ 15.06.20
Konzepte schreiben ist immer wieder Lieblingsbeschäftigung nicht ausgelasteter Lehrer in Führungspositionen.
Statt zu unterrichten, hat eine Lehrkraft (sic: sogn Insider) in Hannover mal wieder das 60jährige bärtige Thema der angeblichen Chancenungleichheit entdeckt, weil Schüler aus prekären Familienverhältnissen oft messbar schlechter in der Schule abschneiden. Es gibt aber schon seit Jahrzehnten keinerlei Regelungen die irgendwie ärmere Schüler in der Schule benachteiligen könnten. Eine solche Behauptung ist schon seit Jahrzehnten als völliger Unfug erkannt. Richtig ist, das die vielen Lehrer es zu selten in den Unterricht schaffen und deshalb alle Schüler schlecht unterrichtet werden. Dann aber reiche Eltern die Möglichkeit haben, mit Milliarden Euro über Nachhilfe ihren Kindern noch einen akzeptablen Wissensstand zu vermitteln. Nur die Nachhilfe macht also den Unterschied. Würden die Lehrer ihre Aufgabe erfüllen, hätten alle Schüler auch gleiches Wissen und geldabhängige Nachhilfe wäre überhaupt nicht nötig. Übrigens gibt es in vielen Ländern (z B. Finnland) überhaupt keine Nachhilfekultur. Dort vermittelt die Lehrer ausreichend Wissen für alle Schüler, die dann sogar im internationalen Vergleich gut mithalten können.
Anm: Alle Modifizierungsversuche der Schulen in den letzten Jahrzehnten haben sich als völlig untauglich erwiesen und sind an der Abwehrphalanx der Lehrer und deren Gewerkschaften gescheitert. Einzige Lösung wäre: Alle Lehrer zur Arbeit – also in die Schulen - ganztägig und ganzjährig- wie andere Beschäftigte auch. Und zwar nicht in eigene Büros (die es nicht gibt)  sondern in die Klassen. Die Unterrichtszeiten könnten sich ohne zusätzlich Lehrer damit verdoppel und die meisten Probleme lösen.

 

Drittel der Lehrer arbeitsunfähig
Krank durch zu viel Freizeit 4. Mai 2020  HAZ
Nach monatelanger Pause wegen der Corona-Krise kehren die Schüler in die Schulen zurück. Nach Expertenschätzungen wird rund ein Drittel der Pädagogen vorerst nicht in die Schulen zurückkehren.
Das Ministerium selbst schätzt dem Vernehmen nach, dass etwa ein Viertel der landesweit rund 70 000 Lehrer ausfallen dürfte. Bildungsverbände gehen eher von 30 bis 40 Prozent aus. Das Ministerium gibt an, über etwaige Vorerkrankungen von Lehrern nichts zu wissen.
Am Ende obliegt dem Schulleiter die Entscheidung, ob er eine Lehrkraft vom Unterricht freistellt oder nicht, wenn kein Attest vorliegt. Bildungsverbände kritisieren dies. Es sei nicht fair, Rektoren dies aufzubürden, sagt Laura Pooth, (GEW). und der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte. Der Verband Bildung und Erziehung kritisiert, in Niedersachsen müssten Lehrer unterrichten, wenn sie kein Attest beibringen. (schon furchtbar!)
Es reiche, wenn die Abschlussjahrgänge und die Viertklässler kämen. Alle anderen sollten bis zu den Sommerferien zu Hause lernen, dann gebe es auch kein Problem mit fehlenden Lehrkräften.
Die CDU-Landtagsfraktion meint, es müssten verstärkt soziale Kriterien herangezogen werden.(Also die Alltagsabläufe der Lehrer dürfen nicht durch Schule gestört werden?)
Anm.: Also noch mal Kurztext: Lehrer wollen den diesjährigen Totalschulausfall bis zu den Sommerferien ausdehnen und dann eben in die Ferien und am Ende der Ferien werden bis zu den Herbstferien dann wieder ein Drittel krank oder schwanger sein. Die unendlich Liste der Lehrerverbände bläst zu Finale. Solange Lehrer noch eine Stunde in die Schule müssen, werden sie auch überlastet sein. Idealerweise kann heute noch Gesundheitsrisiko vorgeschoben werden. Und niemand wagt letztlich zu widersprechen. Zu viele Lehrer in Parlamenten, Parteien und Verbänden. Selbst ganzjährige Präsenzpflicht in den Schule würde letztlich nichts nützen. Die Lehrer gehen einfach nicht mehr hin. Jede weltweite Bananenrepublik ist effizienter.
Das mindeste wäre die diesjährige Aussetzung der Sommer- und Herbstferien. Wozu Ferien, wenn nicht gearbeitet wurde!

 

Lehrer vertuschen Missbrauchsfall
Ein wegen 62-fachen Missbrauchs angeklagter Turnlehrer in München soll bereits als Schüler einen Jungen sexuell bedrängt und mit einem Messer bedroht haben. Doch an seinem damaligen Gymnasium will man sich an den Vorfall nicht erinnern können.
Offenbar ist am Käthe-Kollwitz-Gymnasium in München ein Missbrauchsfall unter den Teppich gekehrt worden.
In den Schulakten ist der Fall nicht dokumentiert, und die damalige Direktorin und eine Klassenleiterin konnten sich vor Gericht angeblich nicht mehr an die Tat erinnern.



Brief an Ministerpräsident Weil am 17.4.20
Natürlich keine Antwort!
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident.
im Rahmen von Corona sind schon viele Wochen Schulunterricht ausgefallen oder wurden mangelhaft ersetzt.
In weltweiten Bildungsvergleichen ist Deutschland/Niedersachsen längst von vielen Ländern der Welt abgehängt.
Die Herbstferien sind eine Relikt aus Zeiten, der händischen Ernteeinholung, wobei die Kinder früher kräftig mithelfen mussten. Macht heute kein Kind mehr.
Es wäre eine gute Gelegenheit und auch angemessen, dieses Jahr die Herbstferien ausfallen zu lassen, um wenigsten einen Teil des verlorenen Schulstoffes nachzuholen.



Wie immer überlastet: Dienstag, 18. Februar 2020 HAZ
Hannover. Weil sie sich überlastet fühlen, haben Lehrer in Lüneburg die Klassenfahrten gestrichen. Sie seien durch viele zusätzliche Aufgaben zu beansprucht. Die Überbeanspruchungen haben ein Maß erreicht, das nicht mehr hinnehmbar ist und die Gesundheit der Lehrkräfte sei akut gefährdet.
Die unterrichten zurzeit 28 Stunden pro Woche, Gymnasiallehrer 23,5 Stunden.
Eine Schule habe 2017 fehlende Beförderungsmöglichkeiten beklagt, eine andere habe sich im Dezember 2019 über eine unzureichende Unterrichtsversorgung beschwert. Die lag allerdings rein rechnerisch bei 101,2 Prozent.
Viele Schüler hatten gegen die Anhebung der Pflichtstunden protestiert. Die musste am Ende vom Land sowieso zurückgenommen werden, weil Bildungsverbände dagegen vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg geklagt und gewonnen hatten.
Anm.: Weder hat ein Grundschullehrer jemals 28 noch ein Gymnasiallehrer jemals 23,5 Stunden unterrichtet. Gemeint sind sogn. "Stunden" a 45 Min, d.h Grundschullehrer unterrichten im Höchstfall 21 und Gymnasiallehrer im Höchstfall 17 Stunden. Und natürlich nur in den Wochen, in denen Schule überhaupt geöffnet haben. Die Hälfte eines Jahres haben Schulen ganz geschlossen (52 Samstag, 52 Sonntage, 75 Ferientage + Feiertage = 182Tage) Wer in der Hälfte eines Jahres mit 17 Stunden pro Woche überlastet ist, sollte vielleicht zum Arzt oder kündigen.
Dass Schüler gegen Mehrarbeit der Lehrer protestieren, ist nicht glaubhaft. Hier wurden wohl mal wieder aus Populismus die Gerüchte vertauscht. 




Lehrer missbraucht eigenes Kind nordbuzz.de
Ein 36 Jahre alter Musiklehrer aus Stadthagen bei Hannover befindet sich in Untersuchungshaft. Der Mann soll sein eigenes Kind sexuell missbraucht haben. Der Beschuldigte arbeitete als Musiklehrer an einem Gymnasium bei Hannover und leitete zudem auch Kinderchöre in der Region. Die deutschen Behörden wurden von amerikanischen Kinderporno-Ermittlern auf die Spur des Lehrers gebracht.



Lehrerin beschuldigt alkoholkranken Kollegen der Vergewaltigung
2001 wurde Lehrer Arnold von seiner Arbeitskollegin Heidi K. der Vergewaltigung bezichtigt und verurteilt. Mit neuen Erkenntnissen wurde 2008 ein Wiederaufnahmeverfahren am Landgericht Kassel erwirkt, das 2011 mit einem Freispruch für Horst Arnold wegen erwiesener Unschuld endete.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Lehrerin Heidi K. mit den falschen Anschuldigungen einen Konkurrenten um eine schulinterne Position hatte beseitigen wollen.
Bei der Urteilsfindung 2001 seien „elementare Grundregeln der Wahrheitsfindung“ verletzt worden. Der für die Ermittlungen zuständige Kommissar Horst Plefka sagte aus, er habe von Anfang an Zweifel an , behaupteten Tatgeschehen gehabt. Im ersten Verfahren war Plefka aber dann nicht als Zeuge geladen gewesen.

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt, erhob Anklage gegen Heidi K. wegen Freiheitsberaubung.
Heidi K. wurde bei um die Hälfte gekürzten Bezügen vom Schuldienst suspendiert. Gegen die Gehaltskürzung reichte sie Klage ein.
Nachdem die pädagogische Leiterin sich mit ihr verbündet hatte, wurde eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Schulleiter erhoben. Der und der Personalratsvorsitzende, mit dem K. ebenfalls im Streit lag, hätten die beiden Frauen vergiften wollen.
Dabei habe sie nach wie vor auf Besoldung nach A14 (6000€/Monat) bestanden, die ihr zustehe, was erneut zu Streit geführt habe.
Auch sei sie von Arnold nochmals bedroht worden, was im Prozess 2001 von ihren Eltern bezeugt worden war. Arnold befand sich zu dieser Zeit jedoch schon in Untersuchungshaft.
Gegen Ende des Verfahrens machten K. geltend, K. sei als Kind sexuell missbraucht worden, was sich in einer Traumatherapie herausgestellt habe. Der psychiatrische Gutachter Norbert Leygraf erklärte dagegen, K. habe ein „ausgeprägtes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Zuwendung“ bei wenig Empathie,
Das Verfahren endete mit der Verurteilung von Lehrerin Heidi K. zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten. Als ihr klar geworden sei, dass Arnold als Alkoholkranker mit geringem Ansehen im Kollegium das ideale Opfer war, habe sie ihre Aussagen nach und nach vertieft, sich selbst Verletzungen beigebracht und die Geschichte trotz erwiesener Widersprüche und Lügen bis zum Verfahrensende aufrechterhalten. „Nichtiger Anlass“ sei ein kurzer Streit gewesen, bei dem Arnold Lehrerin K. getadelt habe, kurz nachdem sie an seine Schule gewechselt war.
Anm.: Also 10 Jahre brauchten die Behörden, um eine solche Person zu stoppen. Beamtenstatus sollte für Lehrer abgeschafft werden.



Immer schlechtere Bildung - Deutschland verdummt Epoch Times28. Mai 2019
Derzeit können die Schüler dem Lehrmaterial von vor zehn Jahren schon nicht mehr folgen. Die besten Noten helfen nicht, wenn den Heranwachsenden die sozialen Kompetenzen – die sogenannten „Softskills“ fehlen, beispielsweise eine gute Arbeitshaltung und der Sinn für Pünktlichkeit. Ausbildungsbetriebe haben ein Problem: Das Handy ist ihnen (den Azubis) wichtiger als der Kunde, der vor ihnen steht… Azubis sind auf dem Niveau von Kleinkindern. Die Hälfte der Schüler sind nicht für Ausbildungsberufe zu gebrauchen, weil sie weder leistungsbereit noch pünktlich sind“, sagt Winterhoff. Dabei hätten 50 Prozent der Abiturienten Probleme wegen mangelnder Grundkenntnisse in Deutsch und Mathematik. Es fiele ihnen schwer, einen Text zu erfassen. Laut der Studie zur Ausbildungsreife und Studierfähigkeit der Konrad-Adenauer-Stiftung aus dem Jahr 2016 haben sich „immerhin 34 % der Unternehmen (unabhängig vom Studienabschluss) in den vergangenen zwei Jahren von akademisch qualifizierten Berufsanfängern in der Probezeit getrennt,.“Dabei fehle den Absolventen laut Studie eben die soziale Kompetenz. Sie leiden an Selbstüberschätzung und fügen sich nicht in die Firma ein. Die Ursache dafür, so Winterhoff, werde früh gelegt. Die Wurzel des Bildungsverfalls: Die Digitalisierung. Das Entsetzliche verliert seinen Schrecken, wenn es sich oft genug wiederholt - leider



Bessere Note für Nacktfoto einer Schülerin Jan/2019 News4teachers
Gegen die Bewährungsstrafe wehrt sich der Pädagoge nun nicht mehr.
(sic) «Damit ist der Strafbefehl rechtskräftig», teilte das Amtsgericht Salzgitter mit. (sic) Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatte im Herbst vergangenen Jahres eine Freiheitsstrafe von zehn Monaten zur Bewährung wegen Bestechlichkeit erlassen und dem 37-Jährigen die Zahlung von 5000 Euro auferlegt.
Der Lehrer soll im Jahr 2013 in Chats mit der damals 14-Jährigen in Aussicht gestellt haben, eine Klassenarbeit besser zu benoten und ein angedrohtes Elterngespräch abzusagen. In beiden Fällen soll der damals 33 Jahre alte Lehrer über den Chat das geforderte Foto bekommen haben. Im Frühjahr 2018 war der Lehrer außerdem wegen des Besitzes von Kinderpornographie zu einer Geldstrafe verurteilt worden.
Wie die Landesschulbehörde in Lüneburg mitteilte, wurde das Disziplinarverfahren gegen den Lehrer nun wieder aufgenommen
Auf die Frage nach möglichen Konsequenzen verwies sie darauf, dass man sich grundsätzlich nicht im Detail zu laufenden Verfahren äußere.
Anm.: Mal wieder seltsame Presseinformation. Eine Staatsanwaltschaft kann keine Strafe auf Bewährung erlassen. Kann höchsten gegen Geldzahlung von Klage absehen. Wenn die Tat im Jahr 2013 erfolgte, lebt der Lehrer nun seit 6 Jahren bei mindestens halben Bezügen (ca. 2000 €) bei völliger Freizeit.
Dass die Schulbehörde zu Konsequenzen nichts sagen möchte, ist nachvollziehbar. Bei einer Strafe von 10 Monaten ist eine Entfernung aus dem Dienst nicht üblich. Der Lehrer wird also vermutlich irgendwo an einer anderen Schule seiner Lehrtätigkeit bei vollen Bezügen weiter nachgehen.



Durchschnitts IQ der hessischen Lehrer
Offensichtlich wenig Vertrauen hat der Lehrerverband in den Durchschnitts - IQ seiner Mitglieder.
In der Informationsbroschüre des hessischen Verbandes wurde vorsorglich festgelegt: Besteht ein Personalrat aus einer Person, erübrigt sich die Trennung nach Geschlechtern.
Anm.: Sicher ist sicher !!


"Dschungelcamp"-Lehrerin aus Soltau verliert Beamten-Job
Im Januar 2016 sei die Lehrerin dem Dienst schuldhaft ferngeblieben und habe ihre Dienstpflichten gravierend verletzt, sagte Richter Schmidt vom Verwaltungsgericht Lüneburg . Nachdem ihr Antrag auf Sonderurlaub zuvor abgelehnt worden war, sei sie planvoll und berechnend vorgegangen, um sich ungerechtfertigt krankschreiben zu lassen. Die Lehrerin, die ihre Tochter nach Australien zum "Dschungelcamp" begleitet hatte, verliert ihren Beamtenstatus.
Die vom Dienst suspendierte Lehrerin erhielt zuletzt noch die Hälfte ihrer Bezüge, rund 2.100 Euro netto (HAZ). Normalgehalt also 4200 € netto. Entspricht einem Bruttogehalt von ca. 7000 € in der "Freien Wirtschaft ", je nach persönlichem Steuerzusatz. Für die 36 Monate ihrer Freistellung bis zum Richterentscheid bekam sie bei völliger Arbeitsbefreiung also 75 000 €. Für ihr betrügerisches Verhalten soll sie 5400 € "Strafe" zahlen.





Fachlehrer beherrschen Fach nicht  7.Dez 19 JF
.Deutschlehrerin mit „Migrationshintergrund“, die das Deutsche nur unvollkommen beherrscht.“
Mein Sohn hatte eine Englischlehrerin mit türkisch-deutschem Hintergrund. Deren Unterricht war mehr als schlecht und Beschwerden bei der Schulleitung führten für die Klasse zu nichts, so dass sich die Schüler entschlossen, den Klassenraum zu verlassen, wenn sie ihn betrat. Das ging über einen Monat und dann hatte die Allahgläubige ihr Angestelltenverhältnis zum Land gekündigt und sich in eine türkische Schule beworben. Fortan gab es wieder Unterricht, der den Namen auch verdiente.
Was unseren deutschen Kindern heute von der Kultusbürokratie zugemutet wird, spottet jeder Beschreibung und leider fehlt der Druck von Seiten der Eltern.
Anm.: Mit welcher exorbitanten Inkompetenz wurde diese Lehrerin eigentlich eingestellt? Ist die Schulbehörde vielleicht selbst so schlecht, dass sie solche Mängel nicht entdecken kann?




Pisa: Deutsche Lernkurve zeigt erneut nach unten HAZ 4.12.19
(OECD) Im Vergleich zu den Spitzenreitern in China (vier Provinzen) und Singapur sind die deutschen Ergebnisse tatsächlich nur Mittelmaß. Im internationalen Vergleich profitiert Deutschland aber nicht davon, dass es sich vorteilhaft entwickelt hat, sondern davon, dass einige Länder mit früher starken Ergebnissen auch schlechter geworden sind. So hat Finnland bei der Lesekompetenz spürbar verloren, schneidet aber immer noch deutlich besser ab als Deutschland.
Mehr als jeder fünfte 15-Jährige (20,7 Prozent) erreicht nur Lesefähigkeiten auf Grundschulniveau. Erfreuliche 11,3 Prozent der deutschen Jugendlichen sind in Sachen Lesekompetenz besonders leistungsstark – das ist klar über dem OECD-Durchschnitt von 8,7 Prozent. Doch auch hier gilt: Andere sind besser, darunter Kanada, Finnland, Estland und sogar die Vereinigten Staaten.
Es ging im Kern darum, Informationen aus einem Text herauszufiltern, den Text zu verstehen und zu reflektieren.
Der Zusammenhang zwischen Herkunft und Leistung beim Leseverständnis hat sich laut OECD in den vergangenen zehn Jahren sogar noch verstärkt.
Klartext: Deutschland wird also wieder schlechter. 20% der 15jährigen lesen auf Grundschulniveau. Warum Herkunft Ursache ist, wird vorsorglich nicht erläutert. Natürlich macht Geld nicht schlau. Weil Schule es nicht leistet, fördern wohlhabende Eltern mit Milliardenbeträgen für Nachhilfe die Leistungen der Nachkommen. Tatsächlich reichen die Leistungen der deutschen Schulen eher für das Ende der Weltranglisten. Nur das Geld der Eltern hebt die Ergebnisse auf Mittelmaß.
Die OECD sollte den nächsten Vergleich nur mit Schülern ohne Nachhilfewissen machen. In erfolgreichen Finnland und vielen Drittländern gibt es überhaupt keine Nachhilfekultur.




Schulleiter mit Spielsucht
HAZ und onlineportal Nov 19
Braunschweig. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Pädagogen vor, von 2013 bis 2016 mehr als 170 000 Euro unter anderem auf das Konto seiner Frau umgeleitet zu haben. Und ein Soundsystem und ein Fernseher landeten nicht in der Schule, sondern bei dem Ehepaar zu Hause. Der Richter bemängelte in seinem Urteil das ein fehlendes Kontrollsystems oder ordentliche Kassenprüfung.
Der Schulleiter war seit 2016 für 3 Jahre suspendiert. Einen erheblichen Teil des Geldes hat der Lehrer angeblich bereits zurückgezahlt. Wovon eigentlich? Durch die Strafe muss er zudem mit der Entfernung aus dem Beamtenverhältnis rechnen. Natürlich kann der Rektor noch Berufung einlegen. Das endgültige Urteil kann sich somit weitere Jahre hinziehen. Mindestens die Hälfte seines Gehalts bekommt der Rektor in dieser Zeit für Nichtstun.




Philologenverband heuchelt Unterrichtspflicht
Wer während der Schulzeit demonstriere, verstoße gegen die Schulpflicht. Sei einem halben Jahr Schwänzen Schüler unter einem Vorwand die Freitagsschule – Schwänzen für das Klima. Völlig unglaubwürdig. Wäre Ihnen Klima ein Anliegen könnten Sie natürlich auch samstags und in den Ferien demonstrieren Alle Lehrerverbände hielten still, weil auch für Lehrer einen Sommer lang freitags Freizeit war.
Da Lust und Verständnis langsam nachlässt, entdeckt plötzlich auch der Lehrerverband den Rechtsbruch und spielt sich als Rechtswahrer auf.




Milliarden machen nicht schlau
Die Bundesregierung meint, mit Milliardenüberweisung für Digitales gäbe es schlauere Kinder. Das ist Falsch und aussichtslos.
Die Schweiz macht dagegen Software, die Kindern Spaß macht und erwiesenermaßen wohl auch erfolgreich ist.
Das Ziel ist: Positive Emotionen, lebensnahe, empathisch aufbereitete Inhalte und eine Prise Humor sollen zum Lernen motivieren. Bei der Ausgestaltung des Lehrmittels Französisch-Kurs haben die Macher auch die Meinung von 250 Schülerinnen und Schülern einfließen lassen.
Dis donc!» erhält gute Noten. Die Elemente aus Bewegtbild und Ton am Touchscreen seien «für die weitere Entwicklung des Französischunterrichts von grosser Bedeutung». Über 90 Prozent der befragten Fünftklässler gaben an, dass ihnen die Übungen am Tablet eher oder sehr gefallen.
Eigentlich nicht neu. Sprachlabore gab es schon vor 30 Jahren. Scheiterten aber damals an Hard- und Software.
Die Schweiz hat angeblich das beste Schulsystem Europas.





Bildungsstand von Lehrern ist unerträglich
Renate D. Kuhn, früher SozPäd-Bereich, Sprachlehrerin, freie Dozentin (1970-2018)
Vor einer Woche machte ich eine Schülerin darauf aufmerksam, dass in dem Wort “aufpassen” das zweite ‘s’ fehlte. Antwort: Das habe ich nicht geschrieben, das hat meine Lehrerin geschrieben! Als ich sie völlig erstaunt ansah, sagte sie: Doch, sie sagt das selbst immer, dass sie eine Lese-/Rechtschreibschwäche hat! Als Deutschlehrerin?
Florence Carter Ich hatte mal eine Englisch Lehrerin die der Klasse die falsche benutzung von they’re, their usw. beigebracht hat. Hat es falsch an die Tafel geschrieben, uns gezwungen es falsch abzuschreiben und es sogar in der Arbeit so bewertet, dass die falsche Benutzung als richtig galt. Ich hab sie darauf hingewiesen und wurde aus der Klasse in den Flur verbannt. Die Schule hatte ein Mobbing Problem und deshalb war die Frau leicht säuerlich gegenüber Schülern die ihr widersprachen.
Susanne Engel Bei der Grundschullehrerin meines Sohnes habe ich mal einen Elternbrief mit sechs Fehlern in drei Sätzen korrigiert zurückgegeben.
Mich wundert da nix mehr…

 

 

 

 

Erdkundelehrerin fährt mit der „Polarstern“ in die Arktis HAZ 14.9.19
Nach 6 Wochen Sommerferien erst mal 6 Wochen auf "Fortbildungsreise".
Was während des Studiums eine sinnvolle Ergänzung der Ausbildung hätte sein können ist nun bei vollem Gehalt natürlich viel lukrativer und weitere Möglichkeit von Arbeitsvermeidung.
Erdkundelehrerin Friederike Krüger (28), in diesem Schuljahr ihre erste Stelle als Lehrerin angetreten hat, kann ihren Schülern an der Gesamtschule Bothfeld bei Hannover dann nicht nur vom Klimawandel erzählen, sondern Geräusche vom brechenden Eis aus der Arktis vorspielen oder selbst gedrehte Videos mit Eisbären zeigen“, so die HAZ.
Also Videos mit Eisbären dürften auf you tube bereits tausendfach zur Verfügung stehen.
In „Gebiet, in dem es nur Eis gibt, nichts als Eis“, hat sie noch nicht erlebt“. sagt die Lehrerin. Lehrerinnen werden aber für Schuldienst bezahlt und nicht für Selbstverwirklichung oder Sight-seeing
Der Klimawandel in seiner Dramatik müsse noch mehr in die Öffentlichkeit gebracht werden, sagt sie. Eine Klasse sei mit ihrer Lehrerin geschlossen zur Fridays -for-Future-Demonstration gegangen.
Eigentlich sollte eine Lehrerin unterrichten und nicht Schüler zum Unterrichtsschwänzen verleiten. Mit 28 Lebensjahren und 13 Semestern Studium nun nach 2 Monaten Arbeit gleich 6 Wochen in den Bildungsurlaub. Das nenne ich einen Karrierestart. Man kann mit Arbeitsverweigerung nicht früh genug anfangen. Offensichtlich doch zu viele Lehrer in den Schulen. Wie ist das nun mit Lehrermangel?




Schüler verklagt den Staat - und gewinnt vor Gericht
In NRW verklagt ein Schüler die Schule, weil er in einer Förderklasse von der Lehrerin völlig falsch beurteilt wurde und so um einen anerkannten Schulabschluss gebracht wurde.
Obwohl in Förderschulen eine Lehrerin nur für ca. 6 Schüler zuständig ist, wurde der Schüler derartig falsch beurteilt, das die Richter dem Kläger folgten und das Land NRW nun Schadenersatz wegen unfähiger Lehrerleistung leisten muss. Ein wohl einmaliger Vorgang, da Lehrer üblicherweise nicht nur von eigenen Gewerkschaften, sondern auch von Ministerium trotz erwiesener Unfähigkeit regelmäßig geschützt und vor der Gerichtsbarkeit üblicherweise gerettet werden. (3sat 10.9.19)




14 Tage Schulausfall - Keine Stundenpläne nach 6 Wochen Sommerferien HAZ 2.9.19
Ein Zehntklässler beschwert sich in einem Brief an die HAZ über verpassten Unterricht. Er habe ein Recht auf Bildung. „In der ersten Schulwoche hatten wir Klassenlehrerunterricht oder machten einen Ausflug. Es gab keinen Nachmittagsunterricht“.
Für die ersten zwei oder drei Wochen sind Klassenlehrerunterricht am Stück durchaus üblich, weil das Ganztagsprogramm mit Kooperationspartnern häufig noch nicht endgültig geplant ist.
Wann Schulen ihre Pläne fertigstellen, ist ihnen selbst überlassen, sagt ein Sprecher der Landesschulbehörde. Zum Schuljahresbeginn gebe es immer viele Änderungen. Lehrerinnen, die schwanger würden, Kollegen, die dauerhaft erkrankten, manche Schulen müssten kurzfristig noch Sprachlernklassen einrichten. Nach 14 Tagen habe sich meistens aber alles „zurechtgeruckelt“.
Klartext: Also nach 6 Wochen Sommerferien findet 14 Tage lang keinerlei geplanter Unterricht statt. Das dürfte bundesweit an allen Schulen so sein. „Die Schulen bestimmen selbst, wann die Pläne fertig sind. Bis zu den Herbstferien dürfte das dann alles geschafft sein“.
Das Ganztagesprogramm machen sogn. Kooperationspartner. Also Lehrer gehen nachmittags überhaupt nicht zur Schule. Das machen offensichtlich Andere. Lehrerinnen sind zum Schuljahresbeginn ganz plötzlich und überraschend schwanger.
Übrigens ist das 14 Tage vor den Sommerferien genauso. Die Noten stehen fest. Vielleicht noch eine Klassenfahrt oder Filme gucken.
Lehrer kommen tatsächlich auf eine (1 !) Stunde geplanter Unterricht pro Arbeitstag eines Jahres. Und das schon seit Jahrzehnten. Wie lange wollen sich Eltern die Arbeitsverweigerung noch bieten lassen.
Alle Lehrer ganztags und ganzjährig in die Schule wie andere auch und die letzte Woche der Sommerferien sind alle Lehrer in der Schule und machen die notwendigen Pläne. Hatte ein damals schon von Lehrern und GEW gehasster Ministerpräsident Wulff schon mal angeordnet. Sein langes Scheitern ist bekannt.




Schulleiter regen Unterrichtskürzung an
HAZ/5.Aug 19 v. S.Döhner
Wegen der Rückkehr zu G 9 verschärft sich Situation in Niedersachsen zusätzlich. Also Fr. Döhner, G8 war nur 4 Jahre und bereits 2015 wieder beendet. Wie kann das heute verschärfen?
"Bildungsverbände" warnen mal wieder vor einem sich weiter verschärfenden Lehrermangel. Nach Schätzungen des Deutschen Lehrerverbandes können rund 15 000 Stellen nicht besetzt werden. Der Vorsitzender des Schulleitungsverbandes Niedersachsen schlägt vor, die Stunden ganz zu kürzen. Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), meint, dass viele Schulen schon jetzt die Pflichtstunden nicht erteilen. Philologenchef Horst Audritz warnt vor „prophylaktischem Unterrichtsausfall“. Torsten Neumann vom Verband Niedersächsischer Lehrkräfte rechnet mit großen Lücken bei der Lehrerversorgung. Es müsste vielerorts das Ganztagsangebot reduziert werden. Für Ganztagsangebote und Hausaufgabenbetreuung sollen verstärkt pädagogische Mitarbeiter statt Lehrer eingesetz werden. Die Niedersächsische Direktorenvereinigung sieht das ebenso.
Anm.: Fehlt noch der Verband der beurlaubten und sonstwie freigestellten Lehrer sowie der Verband der Lehrer, die es noch gelegentlich zum Unterricht schaffen. Während bei angeblich Fehlstellen in der HAZ schon Zahlen genannt werden, sind amtliche Lehreranzahl bei der HAZ verboten. In Niedersachsen gibt es für 837.500 Schüler 68 429 Lehrer. Also für 12 Schüler einen Lehrer. Dazu noch Tausende pädagogische Mitarbeiter. Kämen alle Lehrer mal in die Schule hätten wir also Traumklassenstärken von höchstens 12 Schülern (in der Hälfte des Jahres, in der die Schulen überhaupt geöffnet haben). Da jeder zweite Lehrer aber irgendwie ganzjährig vom Unterricht befreit ist (arbeiten z.B in Verbänden, s o.), haben wir Klassen von 24 Schülern(und mehr). Es gibt nur eine Lösung der vermeintlichen Lehrerprobleme: alle Lehrer in die Schulen, ganztägig ganzjährig, wie andere Beschäftigte auch, und wir hätten nie wieder Stundenausfalldiskussionen.

Lehrer scheitert mit Klage gegen das Land
Geklagt hatte ein Oberstudienrat aus Alfeld mit Unterstützung des Philologenverbands Niedersachsen.
Der 50-Jährige hatte gleichzeitig mit seiner Beförderung auf eine A-14-Stelle einige Zusatzaufgaben erhalten. Er wurde Fachleiter für Latein, Organisator des Ganztagsbetriebs und Koordinator für Arbeitsschutz. Danach meldete der Lehrer formell seine Überlastung beim Land. Im April 2018 beantragte er außerdem zwei Anrechnungsstunden für seine Aufgaben. Damit wäre seine Unterrichtsverpflichtung um zwei Stunden pro Woche von 17 auf 15 gesenkt worden. Die Landesschulbehörde lehnte dies jedoch ab.
Niedersachsen nehme neuere Rechtsprechung nicht zur Kenntnis, beklagt der renommierte Verfassungsrechtler als Anwalt.
Ob der Kläger mit dem Philologenverband in Berufung geht, ist noch nicht entschieden.
Anm.: Alle Lehrer in die Schule, ganztägig, ganzjährig = nie wieder Arbeitszeitdiskussionen




Prüfung mal wieder zu schwer.
Frühjahr 2019 Die Schüler wollen über eine Petition leichtere Mathefragen für das Abi. Es war mal wieder alles zu schwer.
Schwieriger als die Lösung war das Verstehen der Fragen.
Welche Lehrer formulieren solche Fragen ? Welches überkopfte Ministerium genehmigt solche Fragen?




Externe unterrichten – Lehrerin war nix wie weg.
In der Wolfsburger Schule wird vom katholischen Verein Donum vitae Sexualkundeunterricht erteilt. Vorerst war der Unterricht angeblich verpflichtend. Als ein Vater bei seinem Sohn nachfragt, teilt dieser mit, er dürfe über den Inhalt nicht reden. Als sich der Vater daraufhin über die seltsame Sexualkunde bei der Schulbehörde beklagt, heißt es, es wäre gar kein Unterricht, weil keine Lehrkraft vorhanden war. Lehrkraft machte in dieser Zeit wohl frei. Nach dem Schulgesetz erteilen Externe keinen Unterricht, sondern sind Teil des Unterrichts, den eine Lehrkraft erteilt.
JF 21/2019




Lehrerin ergaunert fast eine Million
Frau erschleicht sich 900 000 Euro (verharmlosende Überschrift der HAZ)
Osnabrück. Weil sie mit manipulierten Rezepten mehr als 900 000 Euro erschlichen hat, muss sich eine Lehrerin vor dem LG verantworten Mit Nagelschere und Kopierer soll sie Rezepte einer Apotheke gefälscht und das Geld von der Beihilfestelle Niedersachsen zurückgefordert haben.
Anm.:Jeder Beruf wäre von der HAZ schon in der Überschrift genannt worden, nur Lehrer werden geschützt, selbst wenn sie Verbrecher sind.




Kein Sprachenlernen ohne sofortige Korrekturen
Neueste Lehrerideen werden verboten
Zum Ende der Grundschule werden heute die Rechtschreibregeln kaum beherrscht.
Selbst der der Deutsche Lehrerverband(!!) fordert nun ein bundesweites Verbot von „Lesen durch Schreiben“. „Es geht jetzt darum, möglichst schnell weiteren Schaden von unseren Grundschulkindern abzuwenden. Die Methode soll nicht weiter im Unterricht verwendet werden“. Zudem muss es nach dem Willen des Verbands zu einer Überprüfung der Lehrerfortbildung kommen. Baden-Württemberg und Hamburg haben mit einem Verbot bereits ein Zeichen gesetzt.
Entgegen herkömmlichem Fibellernen dürfen nach der reformpädagogischen Schreiblernmethode „Lesen durch Schreiben“ Grundschüler nach Gehör schreiben. Erst ab der dritten Klasse sollen Lehrer bei Fehlern korrigierend eingreifen. Für diese „Freie Lehrmethode“, gibt es keine empirischen Studien, die dessen Wirksamkeit belegen. Die Idee: Schüler sollen möglichst viel frei schreiben und das Lesen darüber mitlernen. Korrekturen sind unerwünscht, weil das die Kinder demotiviere.
Beim Lesen durch Schreiben machten die Kinder im Schnitt 55 Prozent mehr Rechtschreibfehler, Rechtschreibwerkstatt -Schüler sogar 105 Prozent mehr als Fibelkinder.
Anm.: Also seit 50 Jahren wird eine Schnapsidee der pädagogischen Pseudowissenschaften nach der anderen durch die Schulen getrieben und zwar mit immer schlechteren Ergebnissen. Und nun ist die Pädagogik aus Kaisers Zeit die beste. Welch eine Blamage. In 70 Jahre bundesweiter Uni-“Forschung“ nichts gemerkt und nun erwiesen schädlich.



Schule angeblich Ganztagsbetrieb
Für Lehrer unerträglich
Ein Oberstudienrat hat vor dem Verwaltungsgericht Braunschweig Klage gegen das Land Niedersachsen eingereicht, weil ihm für zusätzliche Aufgaben kein Ausgleich gewährt wird. Er hatte zwei Stunden weniger in der Woche unterrichten wollen, da er für das Gymnasium den täglich wechselnden Vertretungsplan organisiert.
Er hätte die Organisation des Ganztagsbetriebes übernommen aber dafür keinen Ausgleich bekommen. Das verstoße gegen die Fürsorgepflicht als auch gegen den allgemeinen Gleichheitssatz (Philologenverband).
Anm.: Was Lehrer wohl nicht wissen können: Ein Ganztagsbetrieb läuft 8 Stunden täglich, ganzjährig. Gymnasiallehrer haben 17 Pflichtstunden pro Woche (23 x45 Min). Natürlich nur in den Wochen, in denen Schule geöffnet sind – Die Hälfte eines Jahren haben die Schulen ganz geschlossen.
Den Anspruch auf Gleichbehandlung sollte das Land ernst nehmen und alle Lehrer für 8 Stunden täglich zur Arbeit holen (in die Schule) wie andere Beschäftigte auch. Der Anspruch auf eigenes Büro ist überheblich. Lehrer brauchen einen Arbeitsplatz (kein Büro) an einem Klappsekretär im Lehrerzimmer.




Schüler zu schlecht – Schule will Lehrplan aussetzen
An der Peter-Ustinov-Schule in Ricklingen/Hannover haben bis zu 90 Prozent der Schüler Förderbedarf. Schulleitung und Kollegium sehen sich außerstande, den vorgeschriebenen Lehrplan umzusetzen. Der Minister wollte noch keine Zusagen machen, will sich aber mit den Behörden beraten.
Lösung: Alle Lehrer in die Schule, ganztägig, ganzjährig Mit den vorhandenen Lehrern Sommerschule einrichten und Herbstferien streichen In diesen Zeiten nachbessern bis es klappt. Schließlich kann es nicht an den Kindern liegen, denn in anderen Schulen klappt es auch.

 

Fast jeder fünfte Viertklässler kann nicht richtig lesen
Viele Grundschüler in Deutschland haben massive Schwierigkeiten beim Lesen. Das zeigt die neue Iglu-Studie. Deutschland fällt damit im internationalen Vergleich zurück.




Finnlands Pisa-Wunder entpuppt sich als Irrtum
Finnlands Schulen gelten seit der ersten Pisa-Studie für Deutschland als Vorbild. Jetzt stellt sich heraus: Der Erfolg beruhte doch auf Strenge statt auf modernen Methoden. Die Grünen wollen Schulen nach finnischem Vorbild schaffen.
Die Erkennung der wahren Gründe müsste eigentlich einen Schock bewirken, wie ihn Pisa hierzulande ausgelöst hatte.
Heute ist der Lernerfolg eines ganzen Schuljahrs verschwunden. “,Die Fallhöhe ist bemerkenswert.
Das finnische Schulsystem zehrte von Früchten die lange zuvor unter ganz anderen Bedingungen gesät wurden. Bis in die 90er Jahre war der Frontalunterricht mit einer starken autoritären Stellung des Lehrers maßgebliches Prinzip. „Historisch waren finnische Schulen hierarchisch aufgebaute Institutionen des Gehorsams und der Autorität.
Sehr viele Schüler beschrieben ihre Lehrer bis weit in die 90er-Jahre hinein als unnahbar und wenig empathisch. Noch Anfang 2007 berichtete ein Unicef-Report, dass in keinem anderen Land Kinder weniger gern zur Schule gehen. Damals hatte man dafür keine Erklärung. Denn es konterkarierte das vorherrschende Bild.
Erst seit der Jahrtausendwende ging die Leistung der Schüler zurück.
Offenbar griffen im jüngsten Pisa-Jahrgang die Reformen, die in den 90ern angestoßen wurden und sie waren nicht zum Vorteil der Leistungsfähigkeit. Finnland reformiert sein „Erfolgsmodell“.
Wir sprechen in der Bildungsforschung davon, dass es mindestens zehn bis 15 Jahre dauert, bis Veränderungen sichtbar werden. Die Erfolge waren dem Nachwirken des alten Systems geschuldet. Dennoch taten alle so, als hätte es in Finnland nie ein anderes als das heute sichtbare Schulsystem gegeben.





Die Wahrheit über das Abitur
Vor wenigen Wochen ist Jutta Dreßler, 65, in Pension gegangen, nach mehr als vier Jahrzehnten als Lehrerin. Streng und konsequent sein heißt nicht, keinen Spaß mit den Schülern zu haben. Drei Schüler haben mir beim Abschied gesagt: „Vielen Dank, dass Sie mir immer in den Hintern getreten haben.“ Das brauchen die Schüler, man muss etwas fordern.
Man muss sich heute so sehr um die Leistungsschwachen kümmern, dass wir für die Leistungsstarken keine Zeit mehr haben. Das tut mir am meisten weh. Das ist aber politisch gewollt, leider.
Das Niveau sinkt. Wenn man allen die gleichen Chancen einräumen will, muss das Level sinken.  Die Bewertung im Abitur hat sich geändert. 15 Punkte gab es einmal für 100 Prozent. Heute gibt es die 15 Punkte bei 95 Prozent.
Viele meiner jüngeren Kollegen unterschätzen ihre Schüler. Sie haben Angst davor, einfach nur etwas zu vermitteln, ohne es mit einem Projekt oder einem Event zu verbinden. Die Kinder sitzen zu viel am Computer und Handy und hinterfragen das Wissen nicht.
Die Schüler horten Material und vergessen das Betrachten, das Lernen.  Mit dem Zentralabitur hat man eine mittlere Linie gefunden, aber es müsste für Gymnasiasten mehr Anspruch da sein. Sogar die Schüler wundern sich manchmal, wie einfach das war. Viele Texte verraten schon Lösungen. In der DDR konnten ja nur wenige aufs Gymnasium. Dort gab vor allem Frontalunterricht.




Das System versagt
Deutschlehrer die so viel zu tun haben, dass Sie sich nicht auch noch um die Rechtschreibung der Schüler kümmern können' (O-Ton!), Kein Lesen , kein Vorlesen, Keine Aufgaben mehr die irgendetwas mit lesen zu tun haben, keine Diktate, Schreiben nach Gehör ...
Für was gehen die Kinder denn dann in die Schule? Vor zwanzig Jahren habe ich in der Schule lesen und schreiben gelernt. Das sind nicht die Eltern, sondern das seltsame System nach dem die Kinder jetzt lernen sollen. Wer selber Kinder hat weiß das. Referate halten ab der ersten Klasse, Keinerlei Diktate oder Nachschriften mehr, kaum noch Hefteinträge selber machen, nur Arbeitsblätter. 
Die wollten das Schulsystem zum besseren wandeln, das ist ein reines Chaos. Das Schreiben nach Gehör hat seinen Teil dazu beigetragen!





Lehrerin in Soltau - HAZ Dez 17
Der Bund der Steuerzahler forderte die Wiedereinstellung der Mutter einer RTL-„Dschungelcamp“-Teilnehmerin. Die Lehrerin aus Soltau hatte krankgeschrieben ihre Tochter nach Australien begleitet und war dafür mit halben Bezügen vorerst suspendiert worden. Vor dem Landgericht Lüneburg erstritt sie nun ihr volles Gehalt bis zum Ende des noch laufenden Disziplinarverfahrens. Die Verteidigung legte Berufung ein.
 
Anm.: Richter sind zwar keine Beamte, haben aber eine beamtenanaloge Versorgung. Bei Beamten entscheiden sie quasi über ihr eigenes analoges Dienstrecht. Deshalb führen bezügliche Gerichtsentscheidungen auch immer wieder zu obskuren, für den Steuerzahler völlig unakzeptablen Ergebnissen. Völlig unangemessene Alimentation. Im Halbjahr 2002 z.B. hatte ein Rektor in Ahlem/Hannover 80 Unterrichtsstunden unter den Tisch fallen lassen. Zur „Belohnung„ wurde er in die Schulaufsicht(!) versetzt. Das anschließende Disziplinarverfahren wurde über 7 Jahre in die Nähe der Pensionsgrenze gestreckt.
Lehrerin Volk aus Soltau hat also beste Aussichten.




Gemeinschaftsschule Bruchwiese Saarbrücken den 23. Juni 2017
Wir stellen seit einigen Monaten eine Zunahme von Respektlosigkeit, Aggressivität und Ignoranz gegenüber dem Lehrpersonal fest. Einige Kollegen wurden und werden z.B. als „Cracknutte", „Hurensohn", „Wichser" und „Bock" beschimpft und die Größe der Geschlechtsteile wird in die Beschimpfungen miteinbezogen. Dabei werden auch Beschimpfungen in fremder Sprache gegen uns gerichtet. Viele Kolleginnen haben Angst, bestimmte Schüler zu unterrichten. Es gibt von Schülern sexuell-anzügliche Bemerkungen, ebenso werden frauenverachtende Bedrohungen ausgesprochen.Die Gewaltbereitschaft der Schüler untereinander wächst ebenso wie die gegen das Lehrerkollegium.
Verbale Entgleisungen gibt es täglich. - Extreme Verunreinigungen der Toiletten führten immer wieder zur Schließung einiger Toilettenanlagen. So wurde wiederholt auf den Boden uriniert und auch das große Geschäft wurde nicht in den Schüsseln verrichtet. - Vor drei Wochen wurde Pfefferspray vor dem Lehrerzimmer versprüht und machte so ein Unterrichten in diesem Gebäudeteil unmöglich.
 
Anm.: Ähnliches wurde mal von der Rütli-Schule in Berlin berichtet. Dann wurde ein Großteil der Lehrer ausgewechselt. Heute gibt es aus der Rütli-Schule keine Klagen mehr.




Ganztagsschulen nicht besser (Nov 17)
Die Bertelsmann-Stiftung hat eine Studie zu Ganztagsschulen erstellen lassen.
In Bayern besuchten 2015/2016 nur 16 Prozent solche Einrichtungen, während es in Hamburg 91,5 Prozent waren.
In der am 13. Oktober veröffentlichten IQB-Bildungstrendstudie zu Mathematik- und Deutschkenntnissen von Viertklässlern lag Bayern aber ganz vorne und Hamburg ziemlich weit hinten. Baden-Württemberg ist nach Antritt einer Grünen-Regierung völlig abgestürzt. Die Kinder befassen sich gem Grünen-Vorgaben dort wohl überwiegend mit Sexualpraktiken.
Einen Zusammenhang zwischen dem Ganztagsschüleranteil und der Bildungsqualität bleibt insofern zweifelhaft. Schulsysteme entscheiden wohl wenig. Qualifizierte, engagierte Lehrer entscheiden alles.