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Bildungspolitik Niedersachsen

 

 

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 Aktuelles 

 

Hier finden Sie alle aktuellen Berichte seit 2018

 

Letztes Update: Jan.2020

 

 

 "Dschungelcamp"-Lehrerin aus Soltau verliert Beamten-Job

 Fachlehrer beherrschen Fach nicht

 Pisa: Deutsche Lernkurve zeigt erneut nach unten

 Schulleiter mit Spielsucht

 Philologenverband heuchelt Unterrichtspflicht

 Milliarden machen nicht schlau

 Bildungsstand von Lehrern ist unerträglich

 Erdkundelehrerin fährt mit der „Polarstern“ in die Arktis

 Schüler verklagt den Staat - und gewinnt vor Gericht

 Schulleiter regen Unterrichtskürzung an


 
Lehrer scheitert mit Klage gegen das Land

 Prüfung mal wieder zu schwer

 Externe unterrichten – Lehrerin war nix wie weg

 Lehrerin ergaunert fast eine Million

 Kein Sprachenlernen ohne sofortige Korrekturen

 Schule angeblich Ganztagsbetrieb

 Schüler zu schlecht – Schule will Lehrplan aussetzen

 Fast jeder fünfte Viertklässler kann nicht richtig lesen

 

 Finnlands Pisa-Wunder entpuppt sich als Irrtum

 

 Die Wahrheit über das Abitur

 

 Das System versagt

 

 Lehrerin in Soltau

 

 Gemeinschaftsschule Bruchwiese

 

 Ganztagsschulen nicht besser

 

 

 

 

Ältere Berichte aus den vergangenen Jahren finden Sie im Bereich Presse.

 

Weitere interessante und aktuelle Themen aus diesem Bereich finden Sie auch auf dieser Seite:

 

www.hannovers-abendpost.de

 

  

 


"Dschungelcamp"-Lehrerin aus Soltau verliert Beamten-Job
Im Januar 2016 sei die Lehrerin dem Dienst schuldhaft ferngeblieben und habe ihre Dienstpflichten gravierend verletzt, sagte Richter Schmidt vom Verwaltungsgericht Lüneburg . Nachdem ihr Antrag auf Sonderurlaub zuvor abgelehnt worden war, sei sie planvoll und berechnend vorgegangen, um sich ungerechtfertigt krankschreiben zu lassen. Die Lehrerin, die ihre Tochter nach Australien zum "Dschungelcamp" begleitet hatte, verliert ihren Beamtenstatus.
Die vom Dienst suspendierte Lehrerin erhielt zuletzt noch die Hälfte ihrer Bezüge, rund 2.100 Euro netto (HAZ). Normalgehalt also 4200 € netto. Entspricht einem Bruttogehalt von ca. 7000 € in der "Freien Wirtschaft ", je nach persönlichem Steuerzusatz. Für die 36 Monate ihrer Freistellung bis zum Richterentscheid bekam sie bei völliger Arbeitsbefreiung also 75 000 €. Für ihr betrügerisches Verhalten soll sie 5400 € "Strafe" zahlen.





Fachlehrer beherrschen Fach nicht  7.Dez 19 JF
.Deutschlehrerin mit „Migrationshintergrund“, die das Deutsche nur unvollkommen beherrscht.“
Mein Sohn hatte eine Englischlehrerin mit türkisch-deutschem Hintergrund. Deren Unterricht war mehr als schlecht und Beschwerden bei der Schulleitung führten für die Klasse zu nichts, so dass sich die Schüler entschlossen, den Klassenraum zu verlassen, wenn sie ihn betrat. Das ging über einen Monat und dann hatte die Allahgläubige ihr Angestelltenverhältnis zum Land gekündigt und sich in eine türkische Schule beworben. Fortan gab es wieder Unterricht, der den Namen auch verdiente.
Was unseren deutschen Kindern heute von der Kultusbürokratie zugemutet wird, spottet jeder Beschreibung und leider fehlt der Druck von Seiten der Eltern.
Anm.: Mit welcher exorbitanten Inkompetenz wurde diese Lehrerin eigentlich eingestellt? Ist die Schulbehörde vielleicht selbst so schlecht, dass sie solche Mängel nicht entdecken kann?




Pisa: Deutsche Lernkurve zeigt erneut nach unten HAZ 4.12.19
(OECD) Im Vergleich zu den Spitzenreitern in China (vier Provinzen) und Singapur sind die deutschen Ergebnisse tatsächlich nur Mittelmaß. Im internationalen Vergleich profitiert Deutschland aber nicht davon, dass es sich vorteilhaft entwickelt hat, sondern davon, dass einige Länder mit früher starken Ergebnissen auch schlechter geworden sind. So hat Finnland bei der Lesekompetenz spürbar verloren, schneidet aber immer noch deutlich besser ab als Deutschland.
Mehr als jeder fünfte 15-Jährige (20,7 Prozent) erreicht nur Lesefähigkeiten auf Grundschulniveau. Erfreuliche 11,3 Prozent der deutschen Jugendlichen sind in Sachen Lesekompetenz besonders leistungsstark – das ist klar über dem OECD-Durchschnitt von 8,7 Prozent. Doch auch hier gilt: Andere sind besser, darunter Kanada, Finnland, Estland und sogar die Vereinigten Staaten.
Es ging im Kern darum, Informationen aus einem Text herauszufiltern, den Text zu verstehen und zu reflektieren.
Der Zusammenhang zwischen Herkunft und Leistung beim Leseverständnis hat sich laut OECD in den vergangenen zehn Jahren sogar noch verstärkt.
Klartext: Deutschland wird also wieder schlechter. 20% der 15jährigen lesen auf Grundschulniveau. Warum Herkunft Ursache ist, wird vorsorglich nicht erläutert. Natürlich macht Geld nicht schlau. Weil Schule es nicht leistet, fördern wohlhabende Eltern mit Milliardenbeträgen für Nachhilfe die Leistungen der Nachkommen. Tatsächlich reichen die Leistungen der deutschen Schulen eher für das Ende der Weltranglisten. Nur das Geld der Eltern hebt die Ergebnisse auf Mittelmaß.
Die OECD sollte den nächsten Vergleich nur mit Schülern ohne Nachhilfewissen machen. In erfolgreichen Finnland und vielen Drittländern gibt es überhaupt keine Nachhilfekultur.




Schulleiter mit Spielsucht
HAZ und onlineportal Nov 19
Braunschweig. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Pädagogen vor, von 2013 bis 2016 mehr als 170 000 Euro unter anderem auf das Konto seiner Frau umgeleitet zu haben. Und ein Soundsystem und ein Fernseher landeten nicht in der Schule, sondern bei dem Ehepaar zu Hause. Der Richter bemängelte in seinem Urteil das ein fehlendes Kontrollsystems oder ordentliche Kassenprüfung.
Der Schulleiter war seit 2016 für 3 Jahre suspendiert. Einen erheblichen Teil des Geldes hat der Lehrer angeblich bereits zurückgezahlt. Wovon eigentlich? Durch die Strafe muss er zudem mit der Entfernung aus dem Beamtenverhältnis rechnen. Natürlich kann der Rektor noch Berufung einlegen. Das endgültige Urteil kann sich somit weitere Jahre hinziehen. Mindestens die Hälfte seines Gehalts bekommt der Rektor in dieser Zeit für Nichtstun.




Philologenverband heuchelt Unterrichtspflicht
Wer während der Schulzeit demonstriere, verstoße gegen die Schulpflicht. Sei einem halben Jahr Schwänzen Schüler unter einem Vorwand die Freitagsschule – Schwänzen für das Klima. Völlig unglaubwürdig. Wäre Ihnen Klima ein Anliegen könnten Sie natürlich auch samstags und in den Ferien demonstrieren Alle Lehrerverbände hielten still, weil auch für Lehrer einen Sommer lang freitags Freizeit war.
Da Lust und Verständnis langsam nachlässt, entdeckt plötzlich auch der Lehrerverband den Rechtsbruch und spielt sich als Rechtswahrer auf.




Milliarden machen nicht schlau
Die Bundesregierung meint, mit Milliardenüberweisung für Digitales gäbe es schlauere Kinder. Das ist Falsch und aussichtslos.
Die Schweiz macht dagegen Software, die Kindern Spaß macht und erwiesenermaßen wohl auch erfolgreich ist.
Das Ziel ist: Positive Emotionen, lebensnahe, empathisch aufbereitete Inhalte und eine Prise Humor sollen zum Lernen motivieren. Bei der Ausgestaltung des Lehrmittels Französisch-Kurs haben die Macher auch die Meinung von 250 Schülerinnen und Schülern einfließen lassen.
Dis donc!» erhält gute Noten. Die Elemente aus Bewegtbild und Ton am Touchscreen seien «für die weitere Entwicklung des Französischunterrichts von grosser Bedeutung». Über 90 Prozent der befragten Fünftklässler gaben an, dass ihnen die Übungen am Tablet eher oder sehr gefallen.
Eigentlich nicht neu. Sprachlabore gab es schon vor 30 Jahren. Scheiterten aber damals an Hard- und Software.
Die Schweiz hat angeblich das beste Schulsystem Europas.





Bildungsstand von Lehrern ist unerträglich
Renate D. Kuhn, früher SozPäd-Bereich, Sprachlehrerin, freie Dozentin (1970-2018)
Vor einer Woche machte ich eine Schülerin darauf aufmerksam, dass in dem Wort “aufpassen” das zweite ‘s’ fehlte. Antwort: Das habe ich nicht geschrieben, das hat meine Lehrerin geschrieben! Als ich sie völlig erstaunt ansah, sagte sie: Doch, sie sagt das selbst immer, dass sie eine Lese-/Rechtschreibschwäche hat! Als Deutschlehrerin?
Florence Carter Ich hatte mal eine Englisch Lehrerin die der Klasse die falsche benutzung von they’re, their usw. beigebracht hat. Hat es falsch an die Tafel geschrieben, uns gezwungen es falsch abzuschreiben und es sogar in der Arbeit so bewertet, dass die falsche Benutzung als richtig galt. Ich hab sie darauf hingewiesen und wurde aus der Klasse in den Flur verbannt. Die Schule hatte ein Mobbing Problem und deshalb war die Frau leicht säuerlich gegenüber Schülern die ihr widersprachen.
Susanne Engel Bei der Grundschullehrerin meines Sohnes habe ich mal einen Elternbrief mit sechs Fehlern in drei Sätzen korrigiert zurückgegeben.
Mich wundert da nix mehr…

 

 

 

 

Erdkundelehrerin fährt mit der „Polarstern“ in die Arktis HAZ 14.9.19
Nach 6 Wochen Sommerferien erst mal 6 Wochen auf "Fortbildungsreise".
Was während des Studiums eine sinnvolle Ergänzung der Ausbildung hätte sein können ist nun bei vollem Gehalt natürlich viel lukrativer und weitere Möglichkeit von Arbeitsvermeidung.
Erdkundelehrerin Friederike Krüger (28), in diesem Schuljahr ihre erste Stelle als Lehrerin angetreten hat, kann ihren Schülern an der Gesamtschule Bothfeld bei Hannover dann nicht nur vom Klimawandel erzählen, sondern Geräusche vom brechenden Eis aus der Arktis vorspielen oder selbst gedrehte Videos mit Eisbären zeigen“, so die HAZ.
Also Videos mit Eisbären dürften auf you tube bereits tausendfach zur Verfügung stehen.
In „Gebiet, in dem es nur Eis gibt, nichts als Eis“, hat sie noch nicht erlebt“. sagt die Lehrerin. Lehrerinnen werden aber für Schuldienst bezahlt und nicht für Selbstverwirklichung oder Sight-seeing
Der Klimawandel in seiner Dramatik müsse noch mehr in die Öffentlichkeit gebracht werden, sagt sie. Eine Klasse sei mit ihrer Lehrerin geschlossen zur Fridays -for-Future-Demonstration gegangen.
Eigentlich sollte eine Lehrerin unterrichten und nicht Schüler zum Unterrichtsschwänzen verleiten. Mit 28 Lebensjahren und 13 Semestern Studium nun nach 2 Monaten Arbeit gleich 6 Wochen in den Bildungsurlaub. Das nenne ich einen Karrierestart. Man kann mit Arbeitsverweigerung nicht früh genug anfangen. Offensichtlich doch zu viele Lehrer in den Schulen. Wie ist das nun mit Lehrermangel?




Schüler verklagt den Staat - und gewinnt vor Gericht
In NRW verklagt ein Schüler die Schule, weil er in einer Förderklasse von der Lehrerin völlig falsch beurteilt wurde und so um einen anerkannten Schulabschluss gebracht wurde.
Obwohl in Förderschulen eine Lehrerin nur für ca. 6 Schüler zuständig ist, wurde der Schüler derartig falsch beurteilt, das die Richter dem Kläger folgten und das Land NRW nun Schadenersatz wegen unfähiger Lehrerleistung leisten muss. Ein wohl einmaliger Vorgang, da Lehrer üblicherweise nicht nur von eigenen Gewerkschaften, sondern auch von Ministerium trotz erwiesener Unfähigkeit regelmäßig geschützt und vor der Gerichtsbarkeit üblicherweise gerettet werden. (3sat 10.9.19)




14 Tage Schulausfall - Keine Stundenpläne nach 6 Wochen Sommerferien HAZ 2.9.19
Ein Zehntklässler beschwert sich in einem Brief an die HAZ über verpassten Unterricht. Er habe ein Recht auf Bildung. „In der ersten Schulwoche hatten wir Klassenlehrerunterricht oder machten einen Ausflug. Es gab keinen Nachmittagsunterricht“.
Für die ersten zwei oder drei Wochen sind Klassenlehrerunterricht am Stück durchaus üblich, weil das Ganztagsprogramm mit Kooperationspartnern häufig noch nicht endgültig geplant ist.
Wann Schulen ihre Pläne fertigstellen, ist ihnen selbst überlassen, sagt ein Sprecher der Landesschulbehörde. Zum Schuljahresbeginn gebe es immer viele Änderungen. Lehrerinnen, die schwanger würden, Kollegen, die dauerhaft erkrankten, manche Schulen müssten kurzfristig noch Sprachlernklassen einrichten. Nach 14 Tagen habe sich meistens aber alles „zurechtgeruckelt“.
Klartext: Also nach 6 Wochen Sommerferien findet 14 Tage lang keinerlei geplanter Unterricht statt. Das dürfte bundesweit an allen Schulen so sein. „Die Schulen bestimmen selbst, wann die Pläne fertig sind. Bis zu den Herbstferien dürfte das dann alles geschafft sein“.
Das Ganztagesprogramm machen sogn. Kooperationspartner. Also Lehrer gehen nachmittags überhaupt nicht zur Schule. Das machen offensichtlich Andere. Lehrerinnen sind zum Schuljahresbeginn ganz plötzlich und überraschend schwanger.
Übrigens ist das 14 Tage vor den Sommerferien genauso. Die Noten stehen fest. Vielleicht noch eine Klassenfahrt oder Filme gucken.
Lehrer kommen tatsächlich auf eine (1 !) Stunde geplanter Unterricht pro Arbeitstag eines Jahres. Und das schon seit Jahrzehnten. Wie lange wollen sich Eltern die Arbeitsverweigerung noch bieten lassen.
Alle Lehrer ganztags und ganzjährig in die Schule wie andere auch und die letzte Woche der Sommerferien sind alle Lehrer in der Schule und machen die notwendigen Pläne. Hatte ein damals schon von Lehrern und GEW gehasster Ministerpräsident Wulff schon mal angeordnet. Sein langes Scheitern ist bekannt.




Schulleiter regen Unterrichtskürzung an
HAZ/5.Aug 19 v. S.Döhner
Wegen der Rückkehr zu G 9 verschärft sich Situation in Niedersachsen zusätzlich. Also Fr. Döhner, G8 war nur 4 Jahre und bereits 2015 wieder beendet. Wie kann das heute verschärfen?
"Bildungsverbände" warnen mal wieder vor einem sich weiter verschärfenden Lehrermangel. Nach Schätzungen des Deutschen Lehrerverbandes können rund 15 000 Stellen nicht besetzt werden. Der Vorsitzender des Schulleitungsverbandes Niedersachsen schlägt vor, die Stunden ganz zu kürzen. Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), meint, dass viele Schulen schon jetzt die Pflichtstunden nicht erteilen. Philologenchef Horst Audritz warnt vor „prophylaktischem Unterrichtsausfall“. Torsten Neumann vom Verband Niedersächsischer Lehrkräfte rechnet mit großen Lücken bei der Lehrerversorgung. Es müsste vielerorts das Ganztagsangebot reduziert werden. Für Ganztagsangebote und Hausaufgabenbetreuung sollen verstärkt pädagogische Mitarbeiter statt Lehrer eingesetz werden. Die Niedersächsische Direktorenvereinigung sieht das ebenso.
Anm.: Fehlt noch der Verband der beurlaubten und sonstwie freigestellten Lehrer sowie der Verband der Lehrer, die es noch gelegentlich zum Unterricht schaffen. Während bei angeblich Fehlstellen in der HAZ schon Zahlen genannt werden, sind amtliche Lehreranzahl bei der HAZ verboten. In Niedersachsen gibt es für 837.500 Schüler 68 429 Lehrer. Also für 12 Schüler einen Lehrer. Dazu noch Tausende pädagogische Mitarbeiter. Kämen alle Lehrer mal in die Schule hätten wir also Traumklassenstärken von höchstens 12 Schülern (in der Hälfte des Jahres, in der die Schulen überhaupt geöffnet haben). Da jeder zweite Lehrer aber irgendwie ganzjährig vom Unterricht befreit ist (arbeiten z.B in Verbänden, s o.), haben wir Klassen von 24 Schülern(und mehr). Es gibt nur eine Lösung der vermeintlichen Lehrerprobleme: alle Lehrer in die Schulen, ganztägig ganzjährig, wie andere Beschäftigte auch, und wir hätten nie wieder Stundenausfalldiskussionen.

Lehrer scheitert mit Klage gegen das Land
Geklagt hatte ein Oberstudienrat aus Alfeld mit Unterstützung des Philologenverbands Niedersachsen.
Der 50-Jährige hatte gleichzeitig mit seiner Beförderung auf eine A-14-Stelle einige Zusatzaufgaben erhalten. Er wurde Fachleiter für Latein, Organisator des Ganztagsbetriebs und Koordinator für Arbeitsschutz. Danach meldete der Lehrer formell seine Überlastung beim Land. Im April 2018 beantragte er außerdem zwei Anrechnungsstunden für seine Aufgaben. Damit wäre seine Unterrichtsverpflichtung um zwei Stunden pro Woche von 17 auf 15 gesenkt worden. Die Landesschulbehörde lehnte dies jedoch ab.
Niedersachsen nehme neuere Rechtsprechung nicht zur Kenntnis, beklagt der renommierte Verfassungsrechtler als Anwalt.
Ob der Kläger mit dem Philologenverband in Berufung geht, ist noch nicht entschieden.
Anm.: Alle Lehrer in die Schule, ganztägig, ganzjährig = nie wieder Arbeitszeitdiskussionen




Prüfung mal wieder zu schwer.
Frühjahr 2019 Die Schüler wollen über eine Petition leichtere Mathefragen für das Abi. Es war mal wieder alles zu schwer.
Schwieriger als die Lösung war das Verstehen der Fragen.
Welche Lehrer formulieren solche Fragen ? Welches überkopfte Ministerium genehmigt solche Fragen?




Externe unterrichten – Lehrerin war nix wie weg.
In der Wolfsburger Schule wird vom katholischen Verein Donum vitae Sexualkundeunterricht erteilt. Vorerst war der Unterricht angeblich verpflichtend. Als ein Vater bei seinem Sohn nachfragt, teilt dieser mit, er dürfe über den Inhalt nicht reden. Als sich der Vater daraufhin über die seltsame Sexualkunde bei der Schulbehörde beklagt, heißt es, es wäre gar kein Unterricht, weil keine Lehrkraft vorhanden war. Lehrkraft machte in dieser Zeit wohl frei. Nach dem Schulgesetz erteilen Externe keinen Unterricht, sondern sind Teil des Unterrichts, den eine Lehrkraft erteilt.
JF 21/2019




Lehrerin ergaunert fast eine Million
Frau erschleicht sich 900 000 Euro (verharmlosende Überschrift der HAZ)
Osnabrück. Weil sie mit manipulierten Rezepten mehr als 900 000 Euro erschlichen hat, muss sich eine Lehrerin vor dem LG verantworten Mit Nagelschere und Kopierer soll sie Rezepte einer Apotheke gefälscht und das Geld von der Beihilfestelle Niedersachsen zurückgefordert haben.
Anm.:Jeder Beruf wäre von der HAZ schon in der Überschrift genannt worden, nur Lehrer werden geschützt, selbst wenn sie Verbrecher sind.




Kein Sprachenlernen ohne sofortige Korrekturen
Neueste Lehrerideen werden verboten
Zum Ende der Grundschule werden heute die Rechtschreibregeln kaum beherrscht.
Selbst der der Deutsche Lehrerverband(!!) fordert nun ein bundesweites Verbot von „Lesen durch Schreiben“. „Es geht jetzt darum, möglichst schnell weiteren Schaden von unseren Grundschulkindern abzuwenden. Die Methode soll nicht weiter im Unterricht verwendet werden“. Zudem muss es nach dem Willen des Verbands zu einer Überprüfung der Lehrerfortbildung kommen. Baden-Württemberg und Hamburg haben mit einem Verbot bereits ein Zeichen gesetzt.
Entgegen herkömmlichem Fibellernen dürfen nach der reformpädagogischen Schreiblernmethode „Lesen durch Schreiben“ Grundschüler nach Gehör schreiben. Erst ab der dritten Klasse sollen Lehrer bei Fehlern korrigierend eingreifen. Für diese „Freie Lehrmethode“, gibt es keine empirischen Studien, die dessen Wirksamkeit belegen. Die Idee: Schüler sollen möglichst viel frei schreiben und das Lesen darüber mitlernen. Korrekturen sind unerwünscht, weil das die Kinder demotiviere.
Beim Lesen durch Schreiben machten die Kinder im Schnitt 55 Prozent mehr Rechtschreibfehler, Rechtschreibwerkstatt -Schüler sogar 105 Prozent mehr als Fibelkinder.
Anm.: Also seit 50 Jahren wird eine Schnapsidee der pädagogischen Pseudowissenschaften nach der anderen durch die Schulen getrieben und zwar mit immer schlechteren Ergebnissen. Und nun ist die Pädagogik aus Kaisers Zeit die beste. Welch eine Blamage. In 70 Jahre bundesweiter Uni-“Forschung“ nichts gemerkt und nun erwiesen schädlich.



Schule angeblich Ganztagsbetrieb
Für Lehrer unerträglich
Ein Oberstudienrat hat vor dem Verwaltungsgericht Braunschweig Klage gegen das Land Niedersachsen eingereicht, weil ihm für zusätzliche Aufgaben kein Ausgleich gewährt wird. Er hatte zwei Stunden weniger in der Woche unterrichten wollen, da er für das Gymnasium den täglich wechselnden Vertretungsplan organisiert.
Er hätte die Organisation des Ganztagsbetriebes übernommen aber dafür keinen Ausgleich bekommen. Das verstoße gegen die Fürsorgepflicht als auch gegen den allgemeinen Gleichheitssatz (Philologenverband).
Anm.: Was Lehrer wohl nicht wissen können: Ein Ganztagsbetrieb läuft 8 Stunden täglich, ganzjährig. Gymnasiallehrer haben 17 Pflichtstunden pro Woche (23 x45 Min). Natürlich nur in den Wochen, in denen Schule geöffnet sind – Die Hälfte eines Jahren haben die Schulen ganz geschlossen.
Den Anspruch auf Gleichbehandlung sollte das Land ernst nehmen und alle Lehrer für 8 Stunden täglich zur Arbeit holen (in die Schule) wie andere Beschäftigte auch. Der Anspruch auf eigenes Büro ist überheblich. Lehrer brauchen einen Arbeitsplatz (kein Büro) an einem Klappsekretär im Lehrerzimmer.




Schüler zu schlecht – Schule will Lehrplan aussetzen
An der Peter-Ustinov-Schule in Ricklingen/Hannover haben bis zu 90 Prozent der Schüler Förderbedarf. Schulleitung und Kollegium sehen sich außerstande, den vorgeschriebenen Lehrplan umzusetzen. Der Minister wollte noch keine Zusagen machen, will sich aber mit den Behörden beraten.
Lösung: Alle Lehrer in die Schule, ganztägig, ganzjährig Mit den vorhandenen Lehrern Sommerschule einrichten und Herbstferien streichen In diesen Zeiten nachbessern bis es klappt. Schließlich kann es nicht an den Kindern liegen, denn in anderen Schulen klappt es auch.

 

Fast jeder fünfte Viertklässler kann nicht richtig lesen
Viele Grundschüler in Deutschland haben massive Schwierigkeiten beim Lesen. Das zeigt die neue Iglu-Studie. Deutschland fällt damit im internationalen Vergleich zurück.




Finnlands Pisa-Wunder entpuppt sich als Irrtum
Finnlands Schulen gelten seit der ersten Pisa-Studie für Deutschland als Vorbild. Jetzt stellt sich heraus: Der Erfolg beruhte doch auf Strenge statt auf modernen Methoden. Die Grünen wollen Schulen nach finnischem Vorbild schaffen.
Die Erkennung der wahren Gründe müsste eigentlich einen Schock bewirken, wie ihn Pisa hierzulande ausgelöst hatte.
Heute ist der Lernerfolg eines ganzen Schuljahrs verschwunden. “,Die Fallhöhe ist bemerkenswert.
Das finnische Schulsystem zehrte von Früchten die lange zuvor unter ganz anderen Bedingungen gesät wurden. Bis in die 90er Jahre war der Frontalunterricht mit einer starken autoritären Stellung des Lehrers maßgebliches Prinzip. „Historisch waren finnische Schulen hierarchisch aufgebaute Institutionen des Gehorsams und der Autorität.
Sehr viele Schüler beschrieben ihre Lehrer bis weit in die 90er-Jahre hinein als unnahbar und wenig empathisch. Noch Anfang 2007 berichtete ein Unicef-Report, dass in keinem anderen Land Kinder weniger gern zur Schule gehen. Damals hatte man dafür keine Erklärung. Denn es konterkarierte das vorherrschende Bild.
Erst seit der Jahrtausendwende ging die Leistung der Schüler zurück.
Offenbar griffen im jüngsten Pisa-Jahrgang die Reformen, die in den 90ern angestoßen wurden und sie waren nicht zum Vorteil der Leistungsfähigkeit. Finnland reformiert sein „Erfolgsmodell“.
Wir sprechen in der Bildungsforschung davon, dass es mindestens zehn bis 15 Jahre dauert, bis Veränderungen sichtbar werden. Die Erfolge waren dem Nachwirken des alten Systems geschuldet. Dennoch taten alle so, als hätte es in Finnland nie ein anderes als das heute sichtbare Schulsystem gegeben.





Die Wahrheit über das Abitur
Vor wenigen Wochen ist Jutta Dreßler, 65, in Pension gegangen, nach mehr als vier Jahrzehnten als Lehrerin. Streng und konsequent sein heißt nicht, keinen Spaß mit den Schülern zu haben. Drei Schüler haben mir beim Abschied gesagt: „Vielen Dank, dass Sie mir immer in den Hintern getreten haben.“ Das brauchen die Schüler, man muss etwas fordern.
Man muss sich heute so sehr um die Leistungsschwachen kümmern, dass wir für die Leistungsstarken keine Zeit mehr haben. Das tut mir am meisten weh. Das ist aber politisch gewollt, leider.
Das Niveau sinkt. Wenn man allen die gleichen Chancen einräumen will, muss das Level sinken.  Die Bewertung im Abitur hat sich geändert. 15 Punkte gab es einmal für 100 Prozent. Heute gibt es die 15 Punkte bei 95 Prozent.
Viele meiner jüngeren Kollegen unterschätzen ihre Schüler. Sie haben Angst davor, einfach nur etwas zu vermitteln, ohne es mit einem Projekt oder einem Event zu verbinden. Die Kinder sitzen zu viel am Computer und Handy und hinterfragen das Wissen nicht.
Die Schüler horten Material und vergessen das Betrachten, das Lernen.  Mit dem Zentralabitur hat man eine mittlere Linie gefunden, aber es müsste für Gymnasiasten mehr Anspruch da sein. Sogar die Schüler wundern sich manchmal, wie einfach das war. Viele Texte verraten schon Lösungen. In der DDR konnten ja nur wenige aufs Gymnasium. Dort gab vor allem Frontalunterricht.




Das System versagt
Deutschlehrer die so viel zu tun haben, dass Sie sich nicht auch noch um die Rechtschreibung der Schüler kümmern können' (O-Ton!), Kein Lesen , kein Vorlesen, Keine Aufgaben mehr die irgendetwas mit lesen zu tun haben, keine Diktate, Schreiben nach Gehör ...
Für was gehen die Kinder denn dann in die Schule? Vor zwanzig Jahren habe ich in der Schule lesen und schreiben gelernt. Das sind nicht die Eltern, sondern das seltsame System nach dem die Kinder jetzt lernen sollen. Wer selber Kinder hat weiß das. Referate halten ab der ersten Klasse, Keinerlei Diktate oder Nachschriften mehr, kaum noch Hefteinträge selber machen, nur Arbeitsblätter. 
Die wollten das Schulsystem zum besseren wandeln, das ist ein reines Chaos. Das Schreiben nach Gehör hat seinen Teil dazu beigetragen!





Lehrerin in Soltau - HAZ Dez 17
Der Bund der Steuerzahler forderte die Wiedereinstellung der Mutter einer RTL-„Dschungelcamp“-Teilnehmerin. Die Lehrerin aus Soltau hatte krankgeschrieben ihre Tochter nach Australien begleitet und war dafür mit halben Bezügen vorerst suspendiert worden. Vor dem Landgericht Lüneburg erstritt sie nun ihr volles Gehalt bis zum Ende des noch laufenden Disziplinarverfahrens. Die Verteidigung legte Berufung ein.
 
Anm.: Richter sind zwar keine Beamte, haben aber eine beamtenanaloge Versorgung. Bei Beamten entscheiden sie quasi über ihr eigenes analoges Dienstrecht. Deshalb führen bezügliche Gerichtsentscheidungen auch immer wieder zu obskuren, für den Steuerzahler völlig unakzeptablen Ergebnissen. Völlig unangemessene Alimentation. Im Halbjahr 2002 z.B. hatte ein Rektor in Ahlem/Hannover 80 Unterrichtsstunden unter den Tisch fallen lassen. Zur „Belohnung„ wurde er in die Schulaufsicht(!) versetzt. Das anschließende Disziplinarverfahren wurde über 7 Jahre in die Nähe der Pensionsgrenze gestreckt.
Lehrerin Volk aus Soltau hat also beste Aussichten.




Gemeinschaftsschule Bruchwiese Saarbrücken den 23. Juni 2017
Wir stellen seit einigen Monaten eine Zunahme von Respektlosigkeit, Aggressivität und Ignoranz gegenüber dem Lehrpersonal fest. Einige Kollegen wurden und werden z.B. als „Cracknutte", „Hurensohn", „Wichser" und „Bock" beschimpft und die Größe der Geschlechtsteile wird in die Beschimpfungen miteinbezogen. Dabei werden auch Beschimpfungen in fremder Sprache gegen uns gerichtet. Viele Kolleginnen haben Angst, bestimmte Schüler zu unterrichten. Es gibt von Schülern sexuell-anzügliche Bemerkungen, ebenso werden frauenverachtende Bedrohungen ausgesprochen.Die Gewaltbereitschaft der Schüler untereinander wächst ebenso wie die gegen das Lehrerkollegium.
Verbale Entgleisungen gibt es täglich. - Extreme Verunreinigungen der Toiletten führten immer wieder zur Schließung einiger Toilettenanlagen. So wurde wiederholt auf den Boden uriniert und auch das große Geschäft wurde nicht in den Schüsseln verrichtet. - Vor drei Wochen wurde Pfefferspray vor dem Lehrerzimmer versprüht und machte so ein Unterrichten in diesem Gebäudeteil unmöglich.
 
Anm.: Ähnliches wurde mal von der Rütli-Schule in Berlin berichtet. Dann wurde ein Großteil der Lehrer ausgewechselt. Heute gibt es aus der Rütli-Schule keine Klagen mehr.




Ganztagsschulen nicht besser (Nov 17)
Die Bertelsmann-Stiftung hat eine Studie zu Ganztagsschulen erstellen lassen.
In Bayern besuchten 2015/2016 nur 16 Prozent solche Einrichtungen, während es in Hamburg 91,5 Prozent waren.
In der am 13. Oktober veröffentlichten IQB-Bildungstrendstudie zu Mathematik- und Deutschkenntnissen von Viertklässlern lag Bayern aber ganz vorne und Hamburg ziemlich weit hinten. Baden-Württemberg ist nach Antritt einer Grünen-Regierung völlig abgestürzt. Die Kinder befassen sich gem Grünen-Vorgaben dort wohl überwiegend mit Sexualpraktiken.
Einen Zusammenhang zwischen dem Ganztagsschüleranteil und der Bildungsqualität bleibt insofern zweifelhaft. Schulsysteme entscheiden wohl wenig. Qualifizierte, engagierte Lehrer entscheiden alles.