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Bildungspolitik Niedersachsen

 

 

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Letztes Update: 21.11.2014

 

 

 Stundenschlüssel als Satire

 

 

 

 

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Stundenschlüssel als Satire

Verwunderliche Zeitrechnung für Gymnasiallehrer - HAZ 1.11.14
Die Arbeitszeiterfassung bei wenigen Gymnasiallehrern soll offenbar verallgemeinerungsfähig sein – was zu hinterfragen wäre. Wenn die Wiedergabe in der HAZ richtig ist, ergeben sich verwunderliche Befunde:
  1. Krankheit wird als Arbeitszeit gerechnet! Der Gymnasiallehrer ist eine Stunde, 15 Minuten pro Woche krank. Schlimm!
  2. Jeder Gymnasiallehrer hat Schulleitungsfunktionen mit drei Stunden, 57? Minuten pro Woche. Merkwürdig! Wer Schulleitungsfunktionen tatsächlich hat, bekommt in der Regel Unterrichtsstundenentlastung.
  3. Jeder Gymnasiallehrer ist über das Schuljahr hinweg mit vier Stunden, 44 Minuten mit dem Abitur befasst. Erstaunlich! Abitur doch nur im letzten Schuljahr statt.
  4. Jeder Gymnasiallehrer braucht wöchentlich 53 Minuten für seinen Arbeitsplatz und 25 Minuten für den Arbeitsraum. Putzende Lehrer? Was da wohl für Arbeit gemacht wird.
  5. Jeder Gymnasiallehrer spricht jede Woche drei Stunden, 20 Minuten mit Eltern. Fabelhaft!
  6. Jeder Gymnasiallehrer braucht für Vor- und Nachbereitung des Unterrichts (23,5 Stunden) in der Sekundarstufe I nur vier Stunden, 37 Minuten; in der Sekundarstufe II gar nur zwei Stunden, 57?Minuten. Phänomenal!
  7. Jeder Gymnasiallehrer macht jede Woche zwei Stunden, 59 Minuten Funktionsarbeit – was immer das sein mag.
  8. Für Weiterbildung braucht man wöchentlich nur 29 Minuten. Bemerkenswert!
  9. Da ist der Unterricht fast Nebensache. Zwölf Stunden, 30 Minuten – auf den Tag umgerechnet zwei Stunden, 30?Minuten .Verwunderlich! Ob das tatsächlich alles so stimmt und ernst gemeint ist? Und gibt es nicht Eigenheiten in den Fächern? Hannover. Prof. Dr. Manfred Bönsch.
Anm.: Professor hält Stundenbelastung der Lehrer offenbar für Satire